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Musikverein Bremke und Solisten begeistern das Publikum

„Mythen, Helden und Legenden“ – unter diesem Motto durften wir am 5. November über 250 Gäste in der Bremker Schützenhalle begrüßen und begeistern.  

 

Kraftvoll eröffneten wir mit 60 Musikerinnen und Musikern unter dem Dirigat von Mathias Pfläging mit der Ouvertüre zur Operette „Leichte Kavallerie“ einen Konzertabend voller Höhepunkte. Der biblische Mythos der Sintflut inspirierte den belgischen Komponisten Bert Appermont zu seinem Werk „Arche Noah“.  Die imposante Originalkomposition für sinfonisches Blasorchester vermittelte sowohl die Dramatik der Sintflut in gewaltigen Klangkaskaden als auch die Hoffnung und den Neuanfang in einem strahlenden Finale.

Mit „Die Krone der Schöpfung“ wurde ein vielschichtiges Werk aus der Feder der musikalischen Legende Udo Jürgens präsentiert. Die bewegende Mischung aus Elementen der klassischen Musik und Rockmusik thematisiert und kritisiert den Umgang des Menschen mit der ihm anvertrauten Schöpfung. Als Gesangssolist überzeugte Alexander Schulte, die Rolle des Sprechers übernahm unser ehemaliger Pastor Ludger Eilebrecht.

Anschließend hieß es „Bühne frei“ für das gemeinsame Jugendblasorchester der Musikvereine Bremke und Wenholthausen. Mit einem Potpourri amerikanischer Volkslieder, Filmmusik aus „Fluch der Karibik“ und der Ballade „From now on“ aus dem Musical „The Greatest Showman“ konnten die jungen Musikerinnen und Musiker unter der Leitung von Uwe Becker mit viel Leidenschaft und großem Können das Publikum begeistern. Bereits hier wurde eine Zugabe gefordert.

 

Nach der Pause ging es mit dem Marsch „Unter der Admiralsflagge“ von Julius Fucik schwungvoll in den zweiten Teil des Konzertabends. Die folgende Originalkomposition „Flight of the Piasa“ erzählte mit spannungsvollen Melodien und schnellen, anspruchsvollen Holzbläserpassagen die Legende über ein Fabelwesen der indigenen Völker in Nordamerika.

Ein weiterer Höhepunkt stand anschließend auf dem Programm: „Largo al Factotum“, die Arie des Figaro aus der Oper „Der Barbier von Sevilla“ von Gioacchino Rossini. Ronald Kamerman an der Solo-Tuba meisterte eindrucksvoll die anspruchsvollen solistischen Passagen und wurde mit reichlich Applaus belohnt. Nicht weniger Beifall erhielt unsere Sängerin Steffi Siepe für ihre Interpretation des legendären Chansons „Für mich soll`s rote Rosen regnen“ von Hildegard Knef.

Neben dem spielfreudigen Orchester und Dirigent Mathias Pfläging konnte auch Pastor Ludger Eilebrecht, der Moderator des Konzertabends, mit viel Charme und Humor das Publikum begeistern.

 

Das letzte Stück des Programms, den feierlichen Konzertmarsch „Marche des Soldats de Robert Bruce“ widmeten wir unserem Ehrendirigenten Alfred Sommer, der am 12. August im Alter von 81 Jahren verstorben war. Alfred war über 40 Jahre aktiver Musiker als Klarinettist und Flötist. Er übernahm 1962 von seinem Vater und Gründer des Vereins, Fritz Sommer, die musikalische Leitung und war 31 Jahre lang bis 1993 unser Dirigent. Als Solistinnen an der Flöte überzeugten Theresa Kämper und Regina Wenzel die Gäste des Abends.

 

Bei der Zugabe „Eighties Flashback“ stellten Steffi Siepe und Alexander Schulte erneut ihr Können gemeinsam mit dem Orchester unter Beweis. Nach „Standing Ovations“ in der Bremker Schützenhalle entließ das Publikum uns erst nach zwei weiteren Zugaben in den verdienten Feierabend.